| Formelzeichen | AFB,p |
|---|---|
| Einheit | - |
| Attribut-ID | tooth_flank_frakture_permissable_exposure |
| Numerische ID | 12385 |
| Datentyp | PMDouble |
Basierend auf dem Maximalwert der Anstrengung kann weiterhin eine Aussage getroffen werden, ob bei vorliegenden Betriebs- und Wärmebehandlungsparametern eine Gefährdung des Bauteils vorliegt. Für Schäden mit Schadensausgang deutlich unterhalb der Bauteiloberfläche (Flankenbruch) liegt die Anstrengungsgrenze, ab der mit einem Risiko einer Schädigung gerechnet werden muss, etwa bei 0,8 [1].
Die Anstrengungsgrenze von 0,8 berücksichtigt indirekt beispielsweise Einflüsse durch Einschlüsse, die entsprechend den Untersuchungen von [2] zu lokalen Spannungsüberhöhungen führen können und ist sowohl durch experimentelle Untersuchungen im Rahmen verschiedener Forschungsarbeiten als auch durch praktische Anwendungen kalibriert [1].
Bei genauer Kenntnis des Gefügezustands und der Einschlussverteilung der betrachteten Verzahnung, die beide nach bisherigem Stand des Wissens nicht direkt in die rechnerische Betrachtung einfließen, kann ggf. auch die Anstrengungsgrenze, ab der mit einem Schadensrisiko gerechnet werden muss, modifiziert werden [1].
[1] Witzig J.: Flankenbruch - Eine Grenze der Zahnradtragfähigkeit in der Werkstofftiefe. Dissertation TU München 2012
[2] SCHMIDT, W. Untersuchungen zur Grübchen- und zur Zahnfußtragfähigkeit geradverzahnter evolventischer Innenstirnräder. TU München 1984