| Formelzeichen | - |
|---|---|
| Einheit | N/mm |
| Attribut-ID | axial_stiffness_planet_carrier |
| Numerische ID | 12376 |
| Datentyp | PMTechValue |
Diese Steifigkeit ersetzt die Steifigkeit, die durch die Verbindung der beiden Wangen über die Streben im realen Planetenträger auftritt.
Für die Bestimmung ist in einer externen FEM-Software der Planetenträger, wie im Bild dargestellt,
an der Stelle FIX in allen 6 Freiheitsgraden einzuspannen und an der anderen Seite mit einer Kraft F in u-Richtung zu belasten. Der axiale Abstand zwischen Einspannung und Lastaufbringung muss mit dem Abstand der beiden Wangen (jeweils Mittelpunkte) im FVA-Workbench Modell übereinstimmen. Die Kraft wird in etwa so groß gewählt, wie in der späteren Anwendung um möglichst eine Linearisierung um den Betriebspunkt zu erzielen. Die Axialsteifigkeit errechnet sich dann aus dem Quotienten der aufgebrachten Kraft (in N) und der resultierenden Verschiebung in axialer Richtung (in mm).
Hinweis: Planetenbolzen/Planetenwellen sollten nicht in der externen FE-Berechnung integriert sein, da diese Steifigkeit innerhalb der FVA-Workbench berücksichtigt wird. Eine Integration würde somit zu einer doppelten Berücksichtigung der Steifigkeit führen und damit die Ergebnisse verfälschen.