| Formelzeichen | - |
|---|---|
| Einheit | - |
| Attribut-ID | control_parameter_calc_acc_fva240 |
| Numerische ID | 9863 |
| Datentyp | PMBoolean |
Bei der Flankenbruchberechnung nach FVA 240/II wird die Hauptschubspannung zur Kernhärte der Verzahnung ins Verhältnis gesetzt. Für die Berechnung der Hauptschubspannung stehen dabei folgende Methoden zur Verfügung:
Im FVA-Vorhaben 240/II wurde für Kegelräder ein einfaches Rechenverfahren zur Abschätzung der Flankenbruchgefährdung entwickelt. Die Basis bildeten umfangreiche Untersuchungen dieser Schadensform an Prüf- und Praxisverzahnungen (R. Annast: Flankentragfähigkeit und Laufverhalten von hart-feinbearbeiteten Kegelrädern, Schadensform Flankenbruch. FVA-Heft 690, Frankfurt, 2003).
Als Kennwert dient das Verhältnis von Hauptschubspannung zur Kernhärte: τH12 / HKH [N/mm²/HV].
Auslegungsempfehlung:
Bei der Überschreitung des Grenzwertes ist das Risiko von Flankenbrüchen hoch. Das Verhältnis τH12 / HKH kann über den Härteverlauf und die Kernhärte auf halber Höhe der Flanke sowie über die Last und die Krümmungsverhältnisse beeinflusst werden.